Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 – Anbieter, Einbeziehung der AGB
(1) Anbieter und Vertragspartner für die auf unserer Seite „mitarbeiterfuehrung-selbst-online-lernen.de“
dargestellten Leistungen ist Helmut Heim, Eichenstraße 1a, 91575 Windsbach, Telefon 09871 706460, E-Mail
h.heim@helmutheim.de (im Folgenden kurz „Anbieter“ oder „wir“).
(2) Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil jeder vertraglichen Vereinbarung zwischen dem
Anbieter und dem jeweiligen Kunden. Entgegenstehenden AGB des Kunden wird widersprochen.
§ 2 – Angebot und Vertragsschluss
(1) Vertragsschluss und Vertragsabwicklung erfolgen nach Wahl des Kunden in deutscher oder englischer
Sprache.
(2) Für die Erbringung der dargestellten Leistungen gibt der Anbieter ein verbindliches Angebot ab. Der
Kunde kann das Angebot annehmen, indem er seinen Bestellwunsch über den Button „zahlungspflichtig bestellen“
übermittelt. Der Anbieter bestätigt den Vertragsschluss per E-Mail (Vertragsbestätigung).
(3) Vor Annahme des Angebots durch den Kunden wird dem Kunden eine Übersicht der für die Bestellung
erfassten Leistungen einschließlich ihrer wesentlichen Merkmale angezeigt. Der Kunde hat an dieser Stelle
Gelegenheit, die Daten auf mögliche Eingabefehler zu prüfen und, wenn nötig, einen oder mehrere Schritte im
Bestellablauf zurückzugehen, um die Daten zu ändern oder die Bestellung insgesamt abzubrechen.
(4) Der Anbieter übersendet dem Kunden nach Vertragsschluss den Inhalt des abgeschlossenen Vertrags
(Vertragstext) per E-Mail. Gleichzeitig speichert der Anbieter den Vertragstext in seiner elektronischen
Datenverarbeitung. Da der Kunde hierzu keinen Zugang hat, obliegt es dem Kunden, die E-Mail mit dem
Vertragstext im eigenen Interesse aufzubewahren.
§ 3 – Preise und Bezahlung
(1) Alle Preise verstehen sich als Gesamtpreise. Die Entgelte enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.
(2) Zur Bezahlung kann der Kunde folgende Zahlungsmethode nutzen: Stripe.
(3) Der Anbieter erbringt seine Leistung erst, wenn der Kunde die Zahlung veranlasst hat. Der Kunde ist
insofern vorleistungsverpflichtet.
(4) Bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Entgelts behält sich der Anbieter jegliche Rechte an
seinen digitalen Inhalten vor.
(5) Bei Leistungen an einen Kunden außerhalb der Europäischen Union kann Einfuhrumsatzsteuer anfallen, die
der Kunde an seine lokale Finanzbehörde zu zahlen hat. Auf die Erhebung dieser lokalen Steuer hat der
Anbieter keinen Einfluss.
§ 4 – Digitale Inhalte
(1) Ein Produkt, das als aufgezeichneter digitaler Inhalt per E-Mail, zum Download oder auf sonstige Weise
zum elektronischen Abruf angeboten wird, wird nicht postalisch versandt.
(2) Der Empfang digitaler Inhalte setzt voraus, dass der Kunde über eine Internetverbindung verfügt. Der
Anbieter weist darauf hin, dass der Netzbetreiber des Kunden Entgelte für den Datenempfang erheben kann, auf
die der Anbieter keinen Einfluss hat.
(3) Sofern der Anbieter den digitalen Inhalt zum Download bereitstellt, gewährleistet der Anbieter eine
zeitliche Erreichbarkeit (Up-Time) des Download-Servers von 99% im Durchschnitt eines Kalendermonats.
(4) Für online bereitgestellte Leistungen gewährleistet der Anbieter eine zeitliche Erreichbarkeit (Up-Time)
des Download- oder sonstigen Webservers von 99% im Durchschnitt eines Kalendermonats.
(5) Der Anbieter stellt dem Kunden die erforderlichen Zugangsdaten nach Zahlung des vereinbarten Entgelts
zur Verfügung.
(6) Es obliegt dem Kunden, die Zugangsdaten geschützt vor dem Zugriff durch Dritte aufzubewahren. Eine
Nutzung der Zugangsdaten durch Dritte bzw. eine Weitergabe der Zugangsdaten an Dritte ist verboten.
(7) Die Leistungen des Anbieters stellen keinen Fernunterricht im Sinne des § 1 FernUSG dar.
(8) Die Aufzeichnung der Inhalte der Lernplattform per Video und / oder Bild-Dateien ist unzulässig.
(9) Verlangt der Kunde als Verbraucher ausdrücklich, dass der Vertrag bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist
ausgeführt wird, und bestätigt er, dass hierdurch sein Widerrufsrecht erlischt, stellt der Anbieter den
digitalen Inhalt unverzüglich nach Zahlung bereit. Anderenfalls stellt der Anbieter einem Verbraucher den
digitalen Inhalt erst nach Ablauf der Widerrufsfrist bereit.
§ 5 – Verbraucher-Widerrufsrecht
(1) Einem Kunden, der einen Vertrag als Verbraucher schließt, kann ein Widerrufsrecht gemäß den gesetzlichen
Bedingungen zustehen. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt,
die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden
können.
(2) Einem Verbraucher mit ständigem Aufenthalt außerhalb Deutschlands räumt der Anbieter ein
Verbraucher-Widerrufsrecht gemäß den deutschen Voraussetzungen und Rechtsfolgen auch dann ein, wenn das
nationale Recht des Verbrauchers kein Widerrufsrecht vorsieht oder den Widerruf an eine kürzere Frist oder
an eine strengere Form knüpft als nach deutschem Recht.
(3) Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.
§ 6 – Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag wird mit einer festgelegten Nutzungsdauer des Kunden für die Selbstlernplattform
geschlossen. Die Nutzungsdauer ergibt sich im Zusammenhang mit dem Angebot des Anbieters (§ 2 Pkt. 2). Nach
diesem Zeitraum erlischt der Zugang und somit die Nutzung durch den Kunden automatisch. Danach kann jeder
Kunde die Nutzung gemäß den Bedingungen neu kaufen.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bzw. Beendigung des Vertrages aus wichtigem Grund bleibt für
beide Seiten unberührt.
§ 7 – Gewährleistung (Mängelhaftung)
Es bestehen Gewährleistungsansprüche des Bestellers (auch Mängelhaftungsrechte genannt) gemäß den
gesetzlichen Vorschriften.
§ 8 – Außergerichtliche Streitbeilegung
(1) Zur außergerichtlichen Beilegung von verbraucherrechtlichen Streitigkeiten stellt die Europäische Union
eine Online-Plattform („OS-Plattform”) zur Verfügung unter der Adresse https://ec.europa.eu/consumers/odr.
(2) Wir sind weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer
Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 9 – Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber
Verbrauchern mit ständigem Aufenthalt im Ausland findet das deutsche Recht jedoch keine Anwendung, soweit
das nationale Recht des Verbrauchers Regelungen enthält, von denen zu Lasten des Verbrauchers nicht durch
Vertrag abgewichen werden kann.
(2) Sollten sich einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen als unwirksam oder
undurchführbar erweisen, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.